VERTRÄGLICHKEIT UND AUSWIRKUNGEN

Durch die Eingriffe des Menschen seit der Industrialisierung wurde sicherlich die "Wildflusslandschaft Isar" verändert. Hauptziele waren Hochwasserschutz und Energieerzeugung (Walchenseekraftwerk und Sylvensteindamm).Trotzdem hat die Isarlandschaft den Charakter ihrer Flora und Fauna behalten.
Mit dem Wasser gelangen natürlich auch Isarfische in den Kanal. Entgegen der landläufigen Meinung, dass die Fische in der Turbine zerhäckselt werden, verhindert in Wirklichkeit ein enges Rechengitter (Stababstand 2 cm), dass Äste, Steine und somit auch Fische in das Laufrad geraten können.
Die Fließgeschwindigkeit des Wassers am Rechen beträgt max. 1-2 m/sek., (das ist in etwa Schrittgeschwindigkeit) und ermöglicht es allen Isarlebewesen, zurück in das Isarbett zu gelangen.
Die biologische Vielfalt wird also durch das Wasserkraftwerk nicht beeinträchtigt. Sowohl im Werkkanal als auch in der Isar gibt es nach wie vor Koppen, Krebse, Forellen und alle anderen Isarbewohner.
Beim Bau und Betrieb von Wasserkraftwerken behindern oft überzogene und einseitige Vorstellungen von einzelnen Interessengruppen den wertvollen Nutzen dieser sauberen und nachhaltigen Energie-
Erzeugung. Wir dürfen den zukünftigen Generationen nicht die Folgen unserer Versäumnisse oder der zu spät getroffenen Entscheidungen aufbürden.

 
Das Wasserkraftwerk in Fleck · 83661 Lenggries · Fleck 4 · Tel.: 0 80 42 - 83 06
Rettet die Wasserkraft – zum Wohle aller!
Forelle
Flusskrebs
Isar-Koppen